Datenschutz
Was der Logwächter mit Ihren Daten macht, und vor allem, was er nicht macht. Jede Angabe hier lässt sich mit einem Befehl nachprüfen, den Sie selbst ausführen können.
Verantwortlich
Christoph Frick. Die Kontaktangaben stehen im Impressum und werden vor dem oeffentlichen Start ergaenzt.
Der wichtigste Satz zuerst
Der Agent auf Ihrem Rechner geht von sich aus nicht ins Internet. Er liest die Ereignisanzeige, stuft ein und schreibt einen Befund, alles örtlich. Eine Verbindung entsteht nur, wenn Sie die ausformulierte Erklärung anfordern. Ohne diese Erklärung bleibt der Logwächter voll benutzbar: Sie sehen weiterhin, was dringend ist und was nicht.
Was verarbeitet wird, wenn Sie eine Erklärung anfordern
| Angabe | Wozu |
|---|---|
| Ereignis-ID | Der Schlüssel zum Nachschlagen. Ohne sie ist keine Erklärung möglich. |
| Quelle und Protokollname | Sagt, welcher Teil von Windows die Meldung geschrieben hat. |
| Windows-Stufe | Kritisch, Fehler oder Warnung. |
| Anzahl und Zeitpunkt | Wie oft und wann zuletzt. Die Häufigkeit geht in die Einstufung ein. |
| Meldungstext, gekürzt und anonymisiert | Damit die Erklärung zum konkreten Fall passt. |
Was ausdrücklich nicht übertragen wird
- Keine Dateinamen oder Inhalte Ihrer Dokumente
- Keine Zeitstempel einzelner Vorkommen, nur der letzte
- Kein Inhalt des Sicherheitsprotokolls. Der Agent liest es gar nicht erst.
- Keine Liste installierter Programme, keine Hardware-Seriennummern
Der Live-Blick auf den Agenten
Wenn Sie eine Lizenz und eine Meldeadresse hinterlegen, meldet der Agent, woran er gerade arbeitet. Sie sehen das im Kundenbereich unter „Agent live". Der Live-Blick ist ab Werk aus und entsteht erst, wenn Sie beides eintragen.
Ohne den Schalter für den Befund
Übertragen werden ausschließlich Namen von Arbeitsschritten, dazu der Rechnername und Ihr Lizenzschlüssel. Also Sätze wie „Liest das Systemprotokoll" oder „Stuft 31 Fälle ein". Keine Ereignis-IDs, keine Meldungstexte, keine Pfade.
Mit dem Schalter --bericht-senden
Dann kommen zwei Dinge dazu. Erstens der fertige Befund, also dieselben Angaben wie in der Tabelle oben. Zweitens die Fundmeldungen während der Suche: Sätze wie „Prüft Ereignis-ID 41 aus Kernel-Power" oder „5 bekannte Ursachen, am häufigsten ein harter Ausschalter".
Warum wir das trennen. Eine Ereignis-ID ist eine Nummer aus einem öffentlichen Microsoft-Katalog. Sie enthält keinen Namen und keinen Pfad. Sie sagt aber, was auf Ihrem Rechner los ist, und das ist etwas anderes als die Auskunft, dass der Agent arbeitet. Deshalb gilt für Fundmeldungen dieselbe Regel wie für den Befund selbst: nur mit ausdrücklichem Schalter.
Wie lange das gespeichert wird
Nur im Arbeitsspeicher des Servers, nicht in einer Datenbank. Ein Neustart des Dienstes löscht alles. Vom Befund wird immer nur der jüngste gehalten, es entsteht kein Verlauf. Von den Arbeitsschritten bleiben die letzten vierzig.
Wie anonymisiert wird
Bevor ein Meldungstext Ihren Rechner verlässt, werden diese Angaben ersetzt:
| Was | Wird zu |
|---|---|
C:\Users\IhrName\... | C:\Users\<Benutzer>\... |
| Der Name Ihres Rechners | <Rechner> |
| Benutzerbezogene Windows-Kennungen | gekürzt, nur die letzte Ziffernfolge bleibt |
| E-Mail-Adressen | <E-Mail> |
| IP-Adressen | <IP> |
| Anmeldungen der Form Domäne\Benutzer | <Domaene>\<Benutzer> |
Was absichtlich stehenbleibt
Gerätekennungen, Dienstnamen, Programmnamen, Fehlercodes und die festen Windows-Systemkonten. Ohne sie wäre die Meldung wertlos, und personenbezogen sind sie nicht: sie beschreiben Hardware und Software, keinen Menschen. Datensparsamkeit heißt so wenig wie möglich, nicht so wenig wie irgendwie machbar.
Nachprüfen statt glauben
Zwei Befehle im Programmordner. Beide ändern nichts:
logwaechter --datenschutzpruefung
Zeigt an festen Testfällen UND an Ihren echten Protokollen, was entfernt wird und was stehenbleibt. Er misst dabei beides: was zu wenig entfernt wurde und was fälschlich verschwunden ist.
logwaechter --sicherheitspruefung
Misst am laufenden System, unter welchem Konto der Dienst arbeitet, ob die Anzeige von außen erreichbar ist und ob im Reparaturkatalog nur die fest eingebauten Handlungen stehen.
Wo die Daten liegen und wie lange
- Auf Ihrem Rechner: die Befunde unter
C:\ProgramData\Logwaechter. Sie werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht, die Frist ist einstellbar. - Auf unserem Server: ein Rechner in Falkenstein, Deutschland. Die Übertragung ist verschlüsselt. Die Anfrage wird beantwortet und nicht gespeichert.
- Ihr Kundenkonto: E-Mail-Adresse, verschlüsseltes Kennwort, Ihre Lizenz und Ihre Kaufanfragen. Solange Ihr Konto besteht.
Ihre Rechte
Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Eine E-Mail an die im Impressum genannte Adresse genügt. Sie können sich außerdem bei einer Aufsichtsbehörde beschweren.
Keine Verfolgung auf dieser Seite
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Stand: 23.08.2026